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Februar

Jetzt Bodenproben nehmen

Die Nutzung des Bodens zum Anbau von Gemüse und Obst, oder zur Kultivierung von Zierpflanzen führt zur Veränderung der Bodenchemie. Ein wichtiger Kennwert zur Bewertung der Bodenchemie ist der pH-Wert. Dieser gibt Auskunft über das Säure-Basenverhältnis im Boden. Ein Wert von 7 steht für ein neutrales Verhältnis, niedrigere Werte kennzeichnen saure Böden, höhere basische Böden. Das Säure-Basen Verhältnis bestimmt unter anderem, welche Nährstoffe in welchem Maß zur Verfügung stehen.

Unterschiedliche Pflanzenarten bevorzugen unterschiedliche pH-Werte. So fühlen sich Moorbeetkulturen wie Rhododendren und Azaleen, aber auch Heidelbeeren in einem sauren Milieu wohl. Die meisten Zier- und Nutzpflanzen bevorzugen einen neutralen oder leicht sauren Boden, da die Löslichkeit der meisten Nährstoffe für normales Pflanzenwachstum bei pH-Werten zwischen 6,3 und 6,8 am höchsten ist. Einige Pflanzen gedeihen in alkalischerem Boden am besten, darunter Blumenkohl.


Durch saure Niederschläge und Mineraldünger kann der pH Wert in Bereiche absinken, wo ein optimales Pflanzenwachstum beeinträchtigt wird. Es macht daher Sinn im zeitigen Frühjahr den pH-Wert der Kulturflächen im Garten zu bestimmen. Dafür gibt es im Handel einfach pH-Tests.


Neues Saatgut

Ab Februar kann man mit der Anzucht von Gemüsepflanzen auf der Fensterbank oder im Gewächshaus beginnen. Die Saatguthersteller entwickeln jedes Jahr neue, interessante Sorten. In diesem Jahr sind unter anderem folgende Neuheiten erhältlich:

Zuckermelone „Caribean Gold“ – Eine sehr wüchsige und robuste Sorte mit besonderer Widerstandskraft gegen Welke, Mehltau und Blattläuse. Das Fruchtfleisch ist intensiv orangefarben, sehr fruchtig, süß und schnittfest.

Rote Beete „Crapaudine“ – eine bewährte französische Sorte, die bekannt ist für außergewöhnlich hohe Erträge und einen süßlich-aromatischen Geschmack.

Sonnenblume „Gelber Diskus“ – eine einjährige Riesensonnenblume. Aufgrund ihrer Wuchshöhe von 1,80 m kann sie nicht nur als Schnittblume, sondern auch als Sichtschutz an Zäunen verwendet werden.

Im Trend liegen auch alte Tomatensorten, deren Robustheit wieder geschätzt wird. Dazu zählen die frühe, platzfeste Freilandsorte „Matina“, die „Schokoladentomate“ Sacher, mit ihrem dunklen, aromatischen Fruchtfleisch und die gelbe Tomate „Goldene Königin“.

 


Obstgehölze schneiden

Die frostfreien Tage im Februar sind der ideale Zeitraum um, abgesehen von Kirschen, ihre Obstbäume und Beerensträucher zurück zu schneiden. Entfernen Sie altes und krankes Holz, sowie zu dichte und schwache Triebe. Bringen Sie so auch die Beerensträucher in Form. Lassen Sie nur einige kräftige Leittriebe und frische Jungtriebe stehen. Mancher würde sich diese Arbeit gern sparen, aber ein mäßiger und regelmäßiger Rückschnitt ist die Grundlage für einen reichhaltigen Ertrag und gesunde Pflanzen. Ist ein Baum erst einmal verwildert, fallen die Schnittmaßnahmen viel schwerer. Die größeren Schnittwunden sollten mit einem speziellen Wundverschlussmittel bestrichen werden. Bei der Gelegenheit des Rückschnitts sollten Sie auch eine Austriebspritzung gegen Schadinsekten durchführen, Sie vermindern damit den Befallsdruck im Sommer erheblich.