Rosengut Aktuell:

Weihnachtsstern
Adventsmodenschau am 21.11.2014 -große Weihnachtssterntaufe mit Jette Joop

 

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Als einzige Gärtnerei in Berlin und Brandenburg wurden wir mit 5 Sternen ausgezeichnet
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Urkunde

Goldmedaille im Wettbewerb "Gärtnerei des Jahres 2012" Brandenburg

 

 

 

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Juni

Rhabarber jetzt noch ernten
Der mehrjährige Rhabarber wird heute in vielen Nutzgärten angebaut und hauptsächlich zu Kompott und Marmelade verarbeitet. Für eine gleichmäßige Nährstoffversorgung  ist organischer Dünger zu empfehlen. Rhabarberpflanzen müssen im Sommer regelmäßig gegossen werden, weil die großen Blätter viel Wasser verdunsten. Stehende Nässe ist allerdings zu vermeiden, damit das empfindliche Wurzelwerk nicht fault.  Die Rhabarberernte endet traditionell am 26.Juni, dem Johannistag. Danach beginnt die Ruhephase, in der neue  Kräfte für das Wachstum im nächsten Jahr gesammelt werden. Es sollten maximal 2/3 der Pflanze abgeerntet werden, sonst bleiben zu wenige Blätter für die Photosynthese.

Mein Tipp: Rhabarber enthält Oxalsäure, beim Essen bekommt man davon eine pelzige Zunge und ein stumpfes Gefühl an den Zähnen. Um den Säuregehalt zu verringern, unbedingt die Stängel schälen und nach dem Kleinschneiden kurz in kochendes Wasser tauchen.

 

Gemüse für den Spätsommer säen
Möhren, Radieschen, Kohlrabi, Mairübchen und Rettich, die bis Mitte Juli ausgesät werden, wachsen noch bis zum Herbst zu knackigem Gemüse heran. Wichtig ist, dass die frische Aussaat feucht gehalten wird. Zu dicht gekeimte Pflänzchen sollten vereinzelt werden. Behalten Sie das junge Gemüse gut im Auge, damit Ihnen nicht gefräßige Schnecken die Ernte verderben. Bei Schneckenalarm hilft es morgens zu gießen, Bierfallen aufzustellen oder Schneckenkorn zu streuen.
Mein Tipp:
Um lästige Möhrenfliegen zu vertreiben, setzen Sie einfach Knoblauchzehen im Abstand von circa 20 Zentimetern in die Rille und bedecken Sie alles mit Erde. Mittlerweile gibt es auch Sorten, die eine natürliche Resistenz gegenüber den Möhrenfliegenlarven besitzen, z.B. die Sorte „Flyaway“.


Rosenpflege im Sommer
Der Juni ist die Hochzeit der Rosenblüte. Alte, einmalblühende Rosen und moderne, öfterblühende Sorten – sie alle blühen jetzt in schönster  Pracht. Nach diesem ersten Rausch ist bei den öfterblühenden Sorten erst einmal eine kleine Pause angesagt, bis einige Wochen später ein zweiter Blütenflor gebildet ist. Dieser fällt üppiger aus, wenn Abgeblühtes direkt entfernt wird. So setzen die Rosen keine Hagebutten an und die ganze Kraft geht in die Produktion neuer Knospen und Blätter. Geschnitten wird knapp oberhalb eines Auges, etwa 20 cm unterhalb der alten Blüte. Es sollte nicht zu tief abgeschnitten werden, da das Laub zur Photosynthese benötigt wird.
Mein Tipp: Düngen Sie die Rosen nach dem ersten Flor noch einmal, damit die Rose auch im Spätsommer ihre ganze Schönheit zeigen kann. Ich empfehle dazu den organischen Rosendünger vom Rosengut mit Mykorrhiza – Pilzen.

 

Der Gartenteich
Ende Mai, Anfang Juni dürfen auch nicht winterharte Teichpflanzen wieder in den Teich. Beim Teichbau sollten Sie darauf achten, dass mindestens die Hälfte der Fläche tiefer als 50 cm liegt und das kleine Becken etwas Sonnenschutz brauchen, sonst erwärmt sich das Wasser zu stark. Für die verschiedenen Wassertiefen gibt es jeweils passende Pflanzen. Da humoser Mutterboden die Algenbildung fördert, sollten Sie speziellen mageren Teichboden verwenden.
Mein Tipp:
Für eine besonders natürliche Ausstrahlung entlang der Ränder sind die Gelbe Teichrose, das Katzenkraut, Binsen, Farne, Hosta und Rohrkolben eine gute Wahl.

Ungeliebte Gartengäste
Durch das sonnig warme Wetter im Mai haben sich die Blattläuse rasant vermehrt. Sie saugen an Blättern, Blüten und Triebspitzen, einige sogar an Wurzeln und können dabei gefährliche Krankheiten übertragen. Sobald Sie die ersten Blattläuse entdecken, sollten Sie sofort handeln. Ein wirksames Mittel ist das mehrmalige Besprühen der betroffenen Pflanzen mit Brennnesseljauche oder Seifenlauge oder  Niem- Präparaten bewehrt. Die Extrakte des Niembaums sind rein biologischen Ursprungs und haben eine breit gefächerte Wirkung auf Schädlinge.
Mein Tipp: Auch der gelb-schwarz gestreifte Kartoffelkäfer und seine rötlichen Larven werden gut bekämpft. Für Nutzinsekten stellt Neem-Öl keine Gefahr dar.