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September

Ab Mitte September können Sie bereits die Vorbereitungen für einen farbenfrohen Frühling treffen. Tulpen und Narzissen sind wohl die bekanntesten Zwiebelblumen. Es lohnt sich aber auch einmal, etwas unbekanntere Arten und Sorten zu pflanzen. Es gibt z.B. tolle Zierlaucharten in unterschiedlichsten Größen, Formen und Farben. Auch Schachbrettblume und Steppenkerze können jetzt gesetzt werden. 
Mein Tipp: In unserer „märkischen Sandbüchse“ können die Zwiebeln leicht absacken und schaffen es dann nicht mehr zu blühen. Verhindern können Sie das durch die Verwendung von Zwiebelkörbchen. Diese schützen außerdem vor gefräßigen Mäusen.

 

Rasenpflege im Herbst
Bis Mitte September ist das Wetter ideal für Nachsaat und Ausbesserungsmaßnahmen. Der Boden ist noch warm und das Saatgut keimt sehr rasch. Auch wenn es nicht mehr so heiß ist, müssen Neuansaaten ca. 6 Wochen lang feucht gehalten werden. Gutes Saatgut enthält eine Mischung verschiedener Gräser, deren Keimzeit unterschiedlich lang ist. Hört man zu früh mit dem Bewässern auf, keimen die späteren Sorten vielleicht nicht mehr.

Im September sollte der Rasen nochmals mit einem speziellen Herbstrasendünger versorgt werden. Dieser enthält besonders viel Kalium, das fördert die Festigung der Zellwände und macht dadurch den Rasen robust und resistenter gegen Pilzkrankheiten.
Mein Tipp: Durch Düngung und sauren Regen fällt häufig der pH-Wert im Boden stark ab, was die Bildung von Moos begünstigt. Zusammen mit dem Herbstrasendünger sollten Sie deshalb auch Kalk ausbringen.

 

Herbstzeit ist Heidezeit
Über 40 Millionen Pflanzen Heidekraut schmücken deutschlandweit jedes Jahr im Herbst Pflanzgefäße und Balkonkästen. Während die Verwendung der Glockenheide Erika gracilis schon lange Tradition hat, erfreuten sich bis vor einigen Jahren nur eingefleischte Heideliebhaber an der Besenheide Calluna vulgaris. Der Grund dafür war die recht kurze Blütezeit. Zum Star auf Balkon und Terrasse wurde die winterharte Besenheide erst als Pflanzen entstanden, bei denen die Knospen geschlossen und unbefruchtet blieben. So hält sich die Farbenpracht nun über viele Wochen und Monate. Die erste Beschreibung einer knospenblühenden Calluna stammt übrigens aus Brandenburg und ist gut 100 Jahre alt. Seither hat sich in der Züchtung viel getan und es gibt mittlerweile Sorten in leuchtendem Purpur, Weiß und Rosa mit grünem, silberfarbenem oder gelblichem Laub. Sehr edel wirken Kombinationen aus weißen Callunen mit gelb- oder silberfarbigem Laub in anthrazitfarbenen Gefäßen. Als Begleiter empfehlen sich Erica gracilis, Chrysanthemen und Astern, Pfennigkraut und Gräser. Mein Tipp: Alle Heidepflanzen mögen sauren Boden. Wenn Sie eine Rabatte pflanzen wollen, verwenden Sie dafür Rhododendronerde.

 

Erfolgreiche Obsternte

Stein- und Beerenobst sollten Sie möglichst lange an der Pflanze belassen, um den Zucker und Aromagehalt der Früchte zu steigern. Sommeräpfel und -birnen sollen hingegen einige Tage vor ihrer Vollreife geerntet und bis zum Verzehr gelagert werden. So werden sie geschmacklich noch besser. Selten wird man die Ernte sofort verbrauchen können und stattdessen einen Teil einlagern. Dieses Lagerobst ernten Sie am besten frühmorgens, dann sind die Früchte noch recht kühl. Nach dem Pflücken sollten Sie die Ernte schnell an einen kälteren Ort bringen, das verbessert die Haltbarkeit. Am geeignetsten ist dafür  der Keller aber auch Gartenlaube oder ungenutzte Bungalows kommen in Frage. Wichtig ist, dass das Obst möglichst kühl lagert, aber vor Frost geschützt ist. Vermeiden Sie das Obst in mehreren Lagen übereinander zu packen, da in diesem Fall Fäulnis nicht rechtzeitig erkannt wird und sich schnell ausbreiten kann. Es eignen sich Regale oder flache Stiegen. Mein Tipp: Um die Luftfeuchte im Raum hoch zu halten damit das Obst nicht schrumpelt, sollten Sie regelmäßig lüften, auch an frostfreien Tagen im Winter.

 

Alpenveilchen  - ein Klassiker wird wieder Trend

Alpenveilchen erleben derzeit eine Renaissance. Waren die Knollengewächse einige Jahre als „Oma-Pflanzen“ verschrien,  liegen Sie nun mit ihren anmutigen Blüten und dem Farbspektrum von weiß über rosa bis magenta-lila wieder voll im Trend. Es gibt tolle neue Sorten, die z.B. gefranst oder zweifarbig sind. Die Blütezeit liegt zwischen August und März und bei richtiger Pflege kann man diesen Zimmerpflanzen-Klassiker jedes Jahr erneut zum Blühen bringen. Der Standort der Cyclamen, wie das Alpenveilchen botanisch heißt, sollte hell bis halbschattig sein, ohne direkte Sonne. Will man an ihnen lange Freude haben, sollte die Temperatur unter 20 o Grad, idealerweise um 15o liegen. Beim Gießen ist wichtig, dass  die Knolle nicht nass wird.  Am besten es wird in Untersetzer gegossen und überschüssiges Wasser nach einigen Minuten entfernt. Im Sommer legen die Alpenveilchen eine Ruhephase ein und brauchen dann weniger Wasser. Haben sie so ein älteres Alpenveilchen übersommert, können Sie die Wassergaben nun langsam wieder erhöhen.
Mein Tipp: Jetzt ist der ideale Zeitpunkt zum Umtopfen der Cyclamen. Entfernen Sie vorsichtig die alte Erde und setzen Sie die Knolle so ein, dass sie nur zu 2/3 bedeckt ist. Nach dem Umtopfen brauchen Sie für ca. 6 Wochen nicht zu düngen.