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Bunter Herbst Rosengut

Bunter Herbst im Rosengut -
19. & 20.09.15

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September

 

Stauden und Gräser jetzt pflanzen oder verjüngen
Der September ist es ein guter Zeitpunkt, sich den verblühten Frühjahrs- und Sommerstauden zu widmen. Durch eine Teilung werden große Pflanzen verjüngt, zu neuer Blühfreude angeregt und praktischerweise auch gleich vermehrt. Der Boden ist in diesem Monat noch warm genug, so dass die verpflanzten Staudenteile vor dem Winter gut anwachsen. Unterschätzen Sie aber bitte nicht die warme Herbstsonne. Vor allem wenn Sie Staudenteile kurzzeitig lagern bis der perfekte Platz für sie gefunden ist, sollten sie auf jeden Fall feucht gehalten werden. Ich empfehle hierfür das Einschlagen mit feuchtem Fließ oder Stoff. Zum Teilen verwenden Sie entweder einen Spaten oder ein scharfes Messer – sowohl der Spaten als auch das Messer regelmäßig säubern, sodass keine Krankheiten von einer Pflanze auf die nächste im Garten transportiert werden. Geht es nur darum, eine Pflanze zu verkleinern, stechen Sie einen Teil ab und belassen die andere Hälfte unangetastet. Das entstehende Loch füllen Sie mit Erde und etwas Kompost auf. Wollen Sie die ganze Pflanze zerteilen, nehmen Sie diese vorsichtig mit ihrem Wurzelstock heraus und trennen mit dem Spaten einzelne Stücke ab. Zu den Stauden, die jetzt geteilt oder umgepflanzt werden können, gehören beispielsweise Gämswurz, Phlox, Sonnenhut, Mädchenauge, Taglilien und Frauenmantel.

Generell empfiehlt sich die Blüte der Staude vollständig vergehen zu lassen. Bei einigen Storchschnabelarten, Gelbem Lerchensporn und Fingerhut ist Vorsicht geboten. Mehrere der oberirdischen Stängel entspringen oft einem einzigen Wurzelansatz. Teilen ist dann nicht möglich. Sie können jetzt nicht nur Stauden teilen und verjüngen, sondern auch sommerblühende Stauden in den Garten pflanzen. Zu diesen Stauden gehören unter anderem: Gänsekresse, Sonnenröschen, Nelken, Hornkraut, Zwergphlox sowie Blaukissen. Auch hier gilt: der noch erwärmte Boden begünstigt ein schnelles Anwachsen noch vor dem Winter. Das bedeutet allerdings gleichzeitig, dass Anwässern und regelmäßiges Gießen unerlässlich sind.

Neben dem reichhaltigen Staudensortiment kommt man im September auch an den prächtig blühenden Gräsern einfach nicht vorbei: zum Beispiel die zauberhaften Chinaschilf-Sorten (Miscanthus) mit Blütenfontänen, filigrane Rispengräser wie Rutenhirse oder im Sonnenlicht glitzerndes Diamantgras. In einem milden September können Sie noch große Gräser, die im Pflanzcontainer gezogen wurden, auspflanzen. Ansonsten sollte man trotz des verlockenden Pflanzenangebotes bis zum Frühjahr mit der Gräser-Pflanzung warten. Der Grund: die meisten Gräser-Arten stammen aus wärmeren Regionen und benötigen zum sicheren Anwachsen in den ersten Monaten hohe Temperaturen. Einmal gut angewachsen, erweisen sie sich dann in der Regel als absolut frosthart. Wer jetzt noch pflanzt, sollte die Pflanzen vor zu viel Nässe schützen. Eine Drainageschicht aus grobem Sand oder Kies ist grundsätzlich empfehlenswert. Da es für Gräser nur zwei Vermehrungszeiträume gibt, ist es fürs Teilen wichtig zu wissen, zu welchem Gräsertyp ein Gras gehört. Man unterscheidet früh grünende und spät grünende Gräser.

Früh grünende Gräser kommen entweder schon grün durch den Winter, wie Luzula und viele Carex- und Festuca-Sorten, oder produzieren schon im März/April grüne Halme. Dazu gehören zum Beispiel Reit-, Feder- und Schmielengräser oder die Hafersorten. Sie können im zeitigen Frühjahr geteilt werden, wenn der Boden schon offen ist, die Temperaturen aber noch niedrig sind. Oder auch im Herbst, ab September jedoch nicht im Sommer. Die zweite Gruppe der spätgrünenden Gräser stammen meist aus wärmeren Regionen der Erde. Zu ihnen gehören beispielsweise Chinaschilf, Lampenputzergräser, Rutenhirsen oder Pfeifengräser. Sie blühen im Hochsommer oder im Herbst und bevorzugen daher die Frühsommerteilung (Ende April bis Ende Mai) vor der Blüte. Bei der Teilung ist zu beachten die Teilstücke nicht zu klein halten und die Jungpflanzen sofort wieder in den Boden bringen, vor allem wenn es heiß ist. Unbedingt anwässern und regelmäßig nachwässern, dann hat die neue Pflanze bereits nach zwei bis drei Wochen neue Wurzeln gebildet.  


Mein Tipp:Gräser sind auch ganz tolle Rosenbegleiter!