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Gartentipp Oktober 2015
Präsentiert von Gärtnermeister Wießner aus dem Rosengut

Im Oktober haben wir Gelegenheit die letzten warmen Sonnenstrahlen zu genießen. Während sich manche Gartenbewohner nun so langsam auf den Winterschlaf vorbereiten, werden richtige Gärtner noch einmal besonders aktiv. Auch wenn sich die Pflanzsaison durch das große Angebot an Gehölzen und Stauden im Topf mittlerweile von März bis zum Frost erstreckt, so ist der Herbst dennoch die ideale Zeit um neue grüne Bewohner in den Garten zu setzen.

Ein großer Vorteil ist, dass keine Hitzeperioden mehr zu befürchten sind, die Stress für die Pflanzen bedeuten und das Anwachsen erschweren. Besonders Laubbäume und immergrüne Gehölze haben am Anfang einen erhöhten Wasserbedarf und profitieren von den kühleren Temperaturen und ergiebigen Herbstniederschlägen. Ein weiteres Argument für die Herbstpflanzung ist, dass die Pflanzen in der Ruhephase sind und nicht wie im Frühjahr viel Kraft für neue Blätter, Triebe und Blüten bilden verbrauchen. Planen Sie die Anschaffung von Beerensträuchern, Obstbäumen, Blühgehölzen, Nagelbäumen oder Heckenpflanzen, dann können Sie also jetzt beherzt zum Spaten greifen. Lediglich frostempfindliche Gehölze, Kletterpflanzen sowie Birken und Eichen und sollten Sie lieber im Frühjahr einpflanzen.
Damit der Start gelingt und die Pflanzen gut anwachsen, sollten Sie den Wurzelballen zunächst in einem Behälter voll Wasser so lange untergetaucht ziehen lassen, bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. Als Faustregel für die Größe des Pflanzlochs gilt: doppelt so groß wie der Wurzelballen. Lockern Sie auch die Erde am Lochboden und an der Seite. Der Wurzelhals sollte genauso weit aus der Erde schauen, wie es im Pflanzcontainer der Fall war.


Zum Verfüllen des Pflanzlochs eignet sich humoses Universalsubstrat, vermischt mit etwas abgelagertem Grünkompost. Moorbeetpflanzen wie Hortensien, Rhododendren aber auch Heidelbeeren benötigen ein Spezialsubstrat mit niedrigem pH-Wert. Auch bei Rosen sollte es ein lehmreicher Boden sein, damit sich die Pracht später voll entfalten kann. Die frisch verfüllte Erde gut andrücken, damit sich alle Hohlräume schließen. Um das neue Gehölz formt der pfiffige Gärtner einen Gießrand in Form eines kleinen Erdwalls, so läuft das Gießwasser nicht weg. Ist es in der ersten Zeit trocken und frostfrei, brauchen die jungen Pflanzen regelmäßig Wasser.


Eine Stickstoffhaltige Düngung ist im Herbst nicht mehr ratsam, denn das würde den Austrieb fördern und die Pflanzen frostempfindlicher machen. Eine Kaliumgabe bewirkt dagegen die Festigkeit der Zellstrukturen und fördert so die Winterhärte. Generell sind Junggehölze etwas empfindlicher, daher häufelt man sie ab Dezember etwa 15 cm hoch mit lockerer Lauberde oder Gartenkompost an. Herausschauende Triebe deckt man am besten mit Nadelholzreisig ab. Bäume und Kletterpflanzen werden am Stamm mit Strohmatten, Schilfrohr oder Jute eingepackt. So vermeidet man Spannungsrisse bei Frost. Hibiskus, Trompetenbaum (Catalpa), Sommerflieder (Buddleja), gelbblühende Weigelien, Ginster, Cranberry und Preiselbeeren sollte man zusätzlich mit einem atmungsaktiven Vlies abdecken.