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Gartentipp im Juli: Nachdüngen im Sommer - Rosengut Langerwisch

Gartentipp im Juli: Nachdüngen im Sommer

Nachdüngen im Sommer: So bleiben Pflanzen und Rasen vital

Der Juli ist für viele Pflanzen im Garten eine besonders intensive Zeit. Rosen stehen oft in voller Blüte, Stauden präsentieren ihre schönsten Farben, Gehölze haben bereits viel Energie in ihr Wachstum investiert und der Rasen wird durch Hitze und häufiges Mähen stark beansprucht.

Damit die Pflanzen gesund bleiben und ihre Leistungsfähigkeit bis in den Herbst erhalten, kann eine gezielte Nachdüngung notwendig sein. Dabei gilt jedoch: Nicht jede Pflanze benötigt die gleiche Nährstoffmenge – und zu viel Dünger kann mehr schaden als nutzen.

Rosen jetzt gezielt versorgen

Rosen gehören zu den Starkzehrern im Garten. Nach der ersten großen Blüte haben sie viele Nährstoffe verbraucht und profitieren von einer zweiten Düngergabe im Juli. Ideal sind spezielle, organische Rosendünger mit ausgewogener Zusammensetzung von Stickstoff, Phosphor und Kalium. Sie fördern kräftige Triebe und eine lange Blütezeit.

Wichtig ist, die Düngung nicht zu spät durchzuführen. Ab Anfang August sollten Rosen keinen stickstoffbetonten Dünger mehr erhalten, damit die neuen Triebe vor dem Winter ausreichend ausreifen können. Stattdessen kann im Frühherbst eine Gabe Kaliumdünger helfen, die Frosthärte zu verbessern.

Gehölze nur bei Bedarf nachdüngen

Ziergehölze und Hecken benötigen meist deutlich weniger Dünger als Rosen. Bei nährstoffarmen Böden oder schwachem Wachstum kann im Juli eine leichte Nachdüngung mit organischem Dünger oder Kompost erfolgen.

Stickstoffreiche Düngergaben sollten unterbleiben. Sie regen ein spätes Triebwachstum an, das bis zum Winter nicht mehr ausreichend verholzt und dadurch frostempfindlich wird. Eine Mulchschicht aus gehäckseltem Schnittgut, eventuell vermischt mit Rasenschnitt, hilft zusätzlich, die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten und das Bodenleben zu fördern.

Rasen für den Sommer stärken

Der Rasen leidet im Hochsommer häufig unter Trockenheit, intensiver Nutzung und regelmäßigen Schnitten. Eine Nachdüngung im Juli kann helfen, die Grasnarbe dicht und widerstandsfähig zu halten.

Empfehlenswert sind hochwertige Rasendünger mit Langzeitwirkung. Sie versorgen die Gräser über mehrere Wochen gleichmäßig mit Nährstoffen. Gedüngt wird idealerweise vor einem angekündigten Regen oder anschließendem gründlichem Wässern. Auf trockenen Böden sollte Dünger niemals liegen bleiben, da Verbrennungen an den Grashalmen entstehen können.

Stauden danken eine moderate Nährstoffgabe

Viele Stauden freuen sich nach der ersten Blüte über eine leichte Nachdüngung. Mit einem Rückschnitt können sie zusätzlich zur Nachblüte angeregt werden.

Organische Dünger oder gut verrotteter Kompost eignen sich gut, um ins Beet eingearbeitet zu werden. Sie verbessern die Bodenstruktur und fördern das Bodenleben. Bei Gräsern genügt eine sparsame Gabe, denn übermäßige Düngung kann zu weichen Trieben und einer geringeren Standfestigkeit führen.

Wichtig für alle Pflanzen

Düngen Sie möglichst bei bedecktem Wetter oder in den Abendstunden und wässern Sie anschließend gründlich. So gelangen die Nährstoffe schnell in den Wurzelbereich und die Pflanzen können optimal davon profitieren.
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