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Gartentipp im April: Rasenpflege zum Saisonstart - Rosengut Langerwisch

Gartentipp im April: Rasenpflege zum Saisonstart

Rasenpracht – leicht gemacht

Die feuchten und kalten Wintermonate haben dem Rasen einiges abverlangt. Mit etwas Pflege und dem richtigen Dünger kommt er jetzt schnell wieder zu neuer Kraft und sattgrüner Pracht.

Schritt 1: Den Boden striegeln

Das Striegeln ist eine schonende Alternative zum Vertikutieren. Es dient der besseren Belüftung der Grasnarbe, dem Herausarbeiten von Rasenfilz und dem Glätten der Fläche.

Rasenstriegel tauchen nicht tief in den Boden ein, sondern rauen die Oberfläche nur leicht an. So wird der Rasen gepflegt, ohne ihn unnötig stark zu belasten.

Schritt 2: Den pH-Wert testen und anpassen

Etwa alle drei Jahre lohnt sich eine Bodenanalyse, um den pH-Wert zu prüfen. Zu saure Böden mit einem pH-Wert unter 5,5 hemmen nicht nur das Rasenwachstum. Sie sorgen auch dafür, dass wichtige Nährstoffe von den Gräsern schlechter aufgenommen werden können. Zusätzlich wird Mooswachstum durch zu saure Böden begünstigt.

Für Rasen ist ein pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5 ideal. Um diesen Bereich zu halten und gleichzeitig den Pflanzennährstoff Calcium zuzuführen, sollte bei Bedarf Kalk verwendet werden. Besonders geeignet ist Magnesiumkalk.

Schritt 3: Der richtige Dünger macht den Unterschied

Die erste Düngung sollte erst erfolgen, wenn der Boden etwas abgetrocknet ist und die Bodentemperatur tagsüber etwa 10 °C erreicht.

Ein organisch-mineralischer Dünger mit Langzeitwirkung versorgt den Rasen sofort und gleichzeitig über mehrere Wochen hinweg mit Nährstoffen. So bekommt der Rasen einen kräftigen Start und bleibt bis in den Sommer hinein gleichmäßig gut versorgt.

Schritt 4: Licht und Luft an die Wurzeln bringen

Für viele Gartenbesitzer gehört das Vertikutieren zum Saisonstart dazu. Dabei wird alter Rasenfilz entfernt, die Grasnarbe gelockert und der Boden besser belüftet.

Der beste Zeitpunkt dafür ist Ende April bis Anfang Mai. Dann ist der Rasen meist wieder kräftig genug, um die Strapazen des Vertikutierens gut zu überstehen.

Damit möglichst selten vertikutiert werden muss, können Rasendünger mit filzzersetzenden Mikroorganismen eingesetzt werden. Sie unterstützen den natürlichen Abbau von Rasenfilz und helfen dabei, die Grasnarbe dauerhaft vital zu halten.

Schritt 5: Rasenlücken schließen

Wenn beim Vertikutieren kahle Stellen entstehen, sollte nachgesät werden. Für unterschiedliche Ansprüche gibt es passende Rasenmischungen: Schattenrasen für lichtärmere Bereiche, Spiel- und Sportrasen für stark genutzte Flächen oder Premium-Rasen mit besonders schöner Färbung.

Wichtig ist, die nachgesäten Bereiche gut anzuwalzen und anschließend etwa vier Wochen lang gleichmäßig feucht zu halten. So kann die Saat gut und gleichmäßig aufgehen.

Bei uns finden Sie eine große Auswahl an Pflegeprodukten für Ihren Rasen – vom passenden Dünger für ein sattes, kräftiges Grün bis hin zu hochwertigen Rasenmischungen, die kahle Stellen zuverlässig schließen.
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