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Gartentipp im Oktober: Alpenveilchen für Herbst und Winter - Rosengut Langerwisch

Gartentipp im Oktober: Alpenveilchen für Herbst und Winter

Alpenveilchen für Herbst und Winter

Das Alpenveilchen, Cyclamen, hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Viele neue Züchtungen sind inzwischen so robust, dass sie draußen auf Balkon, Terrasse, am Hauseingang oder im Beet verwendet werden können. Dort bringen sie strahlende Farben in herbstliche Balkonkästen, Gefäße und Eingangsbereiche.

Die verschiedenen Wuchsgrößen der Alpenveilchen werden häufig in Mini, Midi und Maxi unterteilt. Weitere wichtige Unterscheidungsmerkmale sind Blütenform, Kälteverträglichkeit und Laubfarbe. Darauf lohnt es sich beim Einkauf zu achten.

Kältetolerante Züchtungen

Wirklich winterharte Alpenveilchen sind vor allem Wildarten wie das Efeublättrige Alpenveilchen, Cyclamen hederifolium, und das Vorfrühlings-Alpenveilchen, Cyclamen coum. Diese Arten haben einen zierlichen Wuchs und kleinere Blüten. Sie eignen sich besonders für halbschattige und geschützte Standorte im Garten.

Die bekannteren Zimmer-Alpenveilchen, Cyclamen persicum, sind hingegen nicht vollständig winterhart. Es gibt mittlerweile aber Züchtungen, die kurzzeitig Temperaturen bis etwa -5 °C und eine höhere Feuchtigkeit im Freien gut vertragen. Dadurch eignen sie sich sehr gut für die herbstliche Bepflanzung von Gefäßen, Balkonkästen oder Gräbern.

Extravagante Blütenformen

Bei Züchtungen wie „Windbell“ oder „Petticoat“ sind die Blüten nach unten geneigt und wirken optisch wie kleine Glöckchen. Die Serie „Merengue“ besticht durch Blüten, die an opulente Röcke lateinamerikanischer Tänzer erinnern.

Die Besonderheit der „Dijx“-Serie sind umgebildete und farblich abgesetzte Kelchblätter. Dadurch werden diese Alpenveilchen zu einem besonderen Blickfang.

Die kleine Zimmercyclame „Absolu de Morel“ begeistert nicht nur durch ihren angenehmen, fruchtigen Duft, sondern auch durch aparte weiße Blüten mit kirschrotem Rand.

Bei der Sorte „Illusia“ sind die innersten Blütenblätter etwas kleiner und gefranst ausgebildet. Durch den aufrechten Blütenstand fällt der Blick auf das dunklere Auge der Blüte. Das macht dieses Alpenveilchen besonders ausdrucksstark.

Pflege von Zimmer-Alpenveilchen

Zimmer-Alpenveilchen sollten grundsätzlich nicht zu warm stehen. Sie mögen helle, aber nicht zu heiße Plätze. Gegenüber früheren Züchtungen sind viele moderne Sorten zwar deutlich unempfindlicher geworden, dennoch kommen sie am besten zurecht, wenn die Temperaturen nicht dauerhaft über etwa 21 °C steigen.

Besonders wichtig ist das richtige Gießen. Am Stielansatz sollte sich kein Wasser sammeln, denn dort kann es schnell zu Fäulnis kommen. Geben Sie das Wasser deshalb lieber in einen Untersetzer und entleeren Sie diesen nach einiger Zeit wieder.

So bleiben Alpenveilchen lange schön und bringen im Herbst und Winter Farbe dorthin, wo viele andere Pflanzen bereits eine Pause einlegen.
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